Sommerferien in Indien

By | 2018-06-01T11:17:48+00:00 Juni 18, 2016|News|Kommentare deaktiviert für Sommerferien in Indien
Die Sommerferien sind schon fast vorbei für die Schüler von Baithakwa, Hardon und Shankergarh.
Was heisst überhaupt (zwei Monate) „Ferien“ für diese Kinder?  –  Einige habe die Gelegenheit, Verwandte in der Nähe oder Ferne zu besuchen. Für die meisten heisst es aber einfach den Tag irgendwie an der sengenden Hitze zu verbringen. In den letzten Tagen und Wochen war es bis zu 48° heiss. Das bringt das Leben oft vorübergehend zu einem Stillstand. Ihre Hütten sind allerdings kein grosser Schutz, weder gegen Hitze noch gegen Kälte. Alle warten deshalb auf den vorausgesagten (Monsun-) Regen, der in den letzten Jahren nicht mehr so zuverlässig kommt wie früher.
Dieses Jahr waren die Ferien auch deshalb aussergewöhnlich, weil wir im April und Mai bis nach Allahabad die Ausläufer der grossen Erdbeben von Nepal zu spüren bekamen. – Gott sei Dank waren die Schäden gering.
Am 6. Juli beginnen die Aktivitäten fürs neue Schuljahr: Zuerst nehmen wir die Anmeldun-gen für neue Schüler auf und die andern werden in ihre neuen Klassen eingewiesen. Die ersten Wochen werden dann dazu gebraucht, das neue Schulmaterial zu verteilen, die Masse für die Schuluniformen zu nehmen (ein staatliches Muss in Indien) und die Kinder auf ihr neues Schuljahr einzustimmen. Sie haben auch eine kleine Eröffnungsfeier mit Schulgebet und gegenseitigem „Erfolg wünschen“.  Der eigentliche Unterricht beginnt dann am 25. 7.
Wie Sie wissen ist dieses Jahr eine besondere Herausforderung für uns, da unser bisheriger Hauptsponsor die Zahlungen eingestellt hat, (weil sie selber für indische Schulen zu wenige Finanzen bekamen. Anmerkung der CH Redaktion). Aber dank Menschen wie Ihnen, die in diese Lücke gesprungen sind, können wir den Familien hier, die alle unter dem Existenzminimum leben, versichern, dass die Schulen weitergeführt werden.   (Das Existenzminimum beträgt in dieser Gegend 33 Rupies, das sind knapp 50 Rp pro Tag und Arbeitskraft. Anmerk. Red.)
Deshalb möchten wir Ihnen ganz besonders für Ihr Mittragen danken. Das gibt diesen Menschen dort in Baithakwa, Hardon und Shankergarh Hoffnung und neuen Lebenssinn.
Neha Arora
Projekt Koordinatorin