Gruppenreise nach Indien 16.-28.Sept.2024
Ich bin schon oft weit gereist, habe auch schon viele Schwierigkeiten dabei überstehen müssen. Jedoch das wir auf unserer Gruppenreise SOOOO VIELE HINDERNISSE zu überwinden haben, das habe ich noch nie im Leben erlebt. Es startet eigentlich bereits bei Abflug – und dann geht es FAST JEDEN TAG weiter !!!




Mo. 16.9. Abflug in Zürich
Start in der Flughafen-Kapelle
Als die Gruppe vollständig ist gehen wir zusammen für das Gebet in die Flughafen Kapelle vor dem Sicherheits-Check. Dann durch den Sicherheitscheck und Abflug nach München um dann in die ganz grosse Airbus Machine, ein Doppelstöcker mit 800 Sitzplätzen, umzusteigen.



Dann in München die Katastrophe des Tages: Das Visa von Klaus ist refused
Ich glaube, so einen Horror-Moment habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt. Beim Umsteigen in München haben wir feststellen müssen, dass das Visa von Klaus „refused“ ist, also abgelehnt worden ist. Er wird in München nicht in den Flieger gelassen. Ich stehe in der Zwickmühle bleibe ich beim Klaus um mich um seine Angelegenheit zu kümmern oder gehe ich mit der Gruppe. Entscheide mich aber für die Gruppe weil sonst der grössere Teil nicht klar käme.
Wir kommen um 1 Uhr Morgens in Delhi an und checken für eine kurze Nacht im Airport HolidayInn ein.
Während die Gruppe nun schläft versuche ich vom Hotelzimmer aus für Klaus ein Visa zu bekommen. Ich finde die Möglichkeit ein „Notvisa“ zu beantragen, aber die Zeit wird wohl trotzdem nicht reichen. Klaus und ich entscheiden am Telefon das er wieder nach Hause zurück fliegt.
Di. 17.9. Taj Mahal Besuch in Agra
Wie versprochen kommt am Morgen nach dem Frühstück Anschu von unserem Team in Allahabad zum Hotel, der uns mit einem sehr sprace-igem Bus und Fahrer für die Fahrt zum Taj Mahal abholt.







Der Regenüberfall
Mitten auf dem Fussweg zum Taj Mahal – völlig überraschend und schlagartig beginnt es aus Kübeln zu giessen. Niemand ist darauf vorbereitet und wie sind innert Sekunden bis auf die Haut durchnässt.



Wir müssen uns in einem recht schäbigen Hotel am Wegesrand trockne Sachen anziehen. Also Koffer aus dem Bus holen, und im Foyer des Hotels komplett umziehen.
Dann ein zweiter Versuch, der dann gelingt. Und: Normalerweise mache ich mir nicht wirklich etwas aus historischen Gebäuden, aber das Taj Mahal lohnt sich wirklich !!




Anschliessend starten wir unsere Fahrt nach Allahabad. Am Anfang ist alles gut, doch dann kommen wir wieder in so fürchterlichen Regen.


Dann die Herausforderung dieses Tages: Der Fahrer ist völlig übermüdet




Unser Fahrer muss unter der Nachfahrt immer wieder geweckt werden und braucht alle drei Spuren auf der Autobahn, solche Schlangenlinien fährt er. Mittwoch Morgen um 6:oo Uhr, völlig übermüdet aber heile, sind wir endlich im Yatrik Hotel in Allahabad angekommen.
Mi. 18.9. Planänderungen
Katastrophe des Tages: Die Regierung lässt alle Schulen ausfallen
Wegen der starken Regenfälle hat die Regierung Schulen an diesem Tag ausfallen lassen. Somit können wir unsere Precious-Hands Schule in Santogarn nicht besuchen gehen.
Besonders traurig ist dies für die Lehrer und Schüler, die sich intensiv auf unseren Besuch vorbereitet
Stattdessen nutzen wir den Tag um am Morgen genussvoll auszuschlafen und danach die nächste Umgebung zu erkunden.









Video-Bibelschule teaching
Am Nachmittag – Frank`s Teaching in der Satelliten Bibelschule



Dine out in Eden
Was für ein Restaurant Name um als Christ essen zu gehen …





Do. 19.9. Schulbesuche

Heute stehen zwei Schulbesuche in Baithakwa und Hardoan mit entsprechendem Rahmenprogramm an. Die Kinder haben sich ganz toll vorbereitet und freuen sich sehr das wir kommen.









Besuch unserer Precious-Hands Schule in Hadoan






Besuch des alten Schulhauses in Hadoan





Fr. 20.9. New Church, China Market & CoreChurch meeting
New Church Buildung
Als erstes an diesem Tag haben wir uns das neue Gemeindezentrum angeschaut.





China Market mit Tuck Tucks
Zusammen mit Neha – aber ohne Frank geht es für die Gruppe auf den China Market in Allahabad. (Frank hat Meeting mit John, Jagdisch und Kay wegen Planung 2025)















Abends Chore-Church Meeting
Am Abend kommt die Kern Gemeinde zusammen für einen Themenabend mit Frank.

Sa. 21.9. Varanasi


Zuerst besuchen wir den Buddha Park, also der Ort an dem Buddha gelehrt und gewirkt hat und lernen von einem Guide die Hintergründe des Buddhismus kennen. Überzeugen konnte er uns nicht




Dann die Katastrophe dieses Tages: wir können wegen Hochwasser nicht „an“ und „auf“ das Wasser des Ganges

So trinken wir einen Tee im Getümmel und machen uns auf den Heimweg …







So. 22.9. Gottesdienst & Abfahrt nach Dajeeling

Frank predigt über „Mental-Health“ unter anderem Burnout / Borderleiner usw. – Brigitte & Joelle steuern ein Lied zum Lobpreis bei …


Fahrt nach Dajeeling
Keine neue Katastrophe, aber eine luxuriöse Zugfahrt auf hohem Niveau, wie mir angekündigt, war sieht definitiv anders aus. Wobei die kleine Maus im Zug eher eine humoristische Nummer war. Den Restroom habe mir nicht getraut zu benützen.
Aber die Gruppe stuft diese Fahrt als Abenteuer ein und möchte dies nicht missen.





Mo. 23.9. Ankunft in Dajeeling
Anfahrt nach Dajeeling
Ankunft In Dajeeling mit drei Taxis dann Unglaubliche Anfahrt den Berg hoch nach Dajeeling – 2000 Meter hoch auf den Berg, wobei das noch die Vorberge des Himalaja sind.





Die Katastrophe des Tages: das Hotel
Wir alle und auch Max bekommen unsere Zimmer zugewiesen. Aber Kay protestiert beim Manager sehr hart da der Raum bei Max feucht uns unbewohnbar ist. Die Wände, einfach alles stinkt muffig. So zieht Max einen Stock höher. Das Zimmer ist nun wesentlich besser. An diesem Abend entstand der Begriff des „White Horse Mushroms“ für Schimmelpilz in den Wänden.
Und noch eines: Probleme mit dem Geheimdienst
John hat unterwegs einen Anruf vom Geheimdienst erhalten, bei dem sich die Person über unsere Gruppe erkundigt hat, ganz speziell zu meiner Person. Ab heute habe ich mein (normales) Handy ausgeschaltet um keine digitale Fussspuren in Dajeeling zu hinterlassen.







Di. 24.9. Pastoren-Konferenz bei Simon
Der Tag beginnt mit einer speziellen Arabeske. Draussen auf der Terrasse gibt eine „Yoga-Tante“ Online Unterricht. Es störte sie gar nicht das wir daneben unseren Morgenkaffee tranken, sie uns aber schon. Aber die ganzen Hotels im Ort scheinen recht gut von den Esoterikern zu leben.



Wir starten dann den Tag mit einer spannenden Autofahrt zu der Gemeinde von Simon`s Vater. Doch dann wird das ganze zu einer echten Herausforderung für mich Frank. Es stellt sich heraus das dieskein Anlass für die Gemeinde und deren Freunde ist, sondern eine Pastoren & Älteste-Konferenz. Ich muss meine Predigt spontan thematisch völlig umstellen, was aber super gelaufen ist. Auch mein Übersetzer Anschu hat seine Aufgabe super gemacht.
Da dies ganze wohl als ein Pastoren-Ermutigungs Anlass gedacht war, (was ich nicht wusste) habe ich das Thema: „Präsenz-Gottes ist wichtiger als Wachstum“ gemacht. Dabei geht es ein wenig gegen den Leistungsdruck, den sich Pastoren selber auferlegen.



Anschliessend ganz starkes Ministry – alle von unserem Team haben mitgewirkt.





Auffällig: Extrem viele (vermutlich 80%) bitten um Gebet wegen Atemwegs-Erkrankungen. Liegt dieses an einem krank machenden Klima, oder an schimmeligen Häusern?

Nach dem Essen sind wir für Gebet und Ministry im Haus des Vaters von Simon um für Vater und Mutter zu beten.











Heimweg und Abends in Dajeeling City … Hauptstadt aller Esoteriker.










Und dann im Hotel – die unendlichen Geschichten der Katastrophen geht weiter
Heute muss ich mein Zimmer umziehen, da es bei mir im Zimmer so feucht und muffig war, das ich nicht (nochmal) in einem „nassen“ Bett schlafen will.
Mi. 25.9. Gottesdienst am Randes des Dschungels
Am Mittwoch können wir erst nicht starten, da die Wege zu unserem Einsatzort wegen des Regen nicht befahrbar sind.
Mit fast zwei Stunden Verspätung geht es dann doch los. So sind wir dann ein ganzes Stück die Berge hinuntergefahren.
Eine ganz andere Klimazonen am Rande des Dschungels.
Die Predigt lief super (Übersetzer wieder Anschu). Dieses Mal war auch eine ganz normale Gemeinde anwesend, so war Thema und Bedürfnisse anders.




Anschliessend mit einem starken Ministry Team, das durch den Anlass vom Vortag wusste was auf sie zukam.





Essen mit der Gemeinde in der Church




Wieder einmal: Die Katastrophe des Tages: das Hotel
Leider haben wir keine Bilder von dem Wassereinbruch im Hotelraum von John & Kay gemacht. Ebenso wenig von der Maus, die durch das Zimmer von Brigitte & Joelle rannte.
Do. 26.9. Rückreise nach Delhi
Am kommenden Morgen verlassen wir um 6:00 Uhr Dajeeling, und beginnen den Weg in das 2000 Meter tiefer gelegene Siliguri. Dann unten in der Ebene auf dem Weg durch die Teefelder ruft unser Fahrer plötzlich „Elefants“ !!! Dann sehen wir es auch: Eine kleine Elefanten-Herde inmitten des Teefelds.


Doch dann auf dem Flug nach Delhi fällt mir bei der Durchsicht der Unterlagen auf: Unser Agent hat kein Hotel in Delhi für uns gebucht hat
Also mussten John und ich im Flughafen in Delhi in einer Telefonkonferenz mit dem Agenten die Hotelzimmer für die Nacht bestellen. Aber unser Herr hat geschaut, alles ist gut gegangen.
Fr. 27.9. Delhi
Wohin mit den Koffern?
Nach einem gemütlichen Frühstück mit sehr viel Auswahl im HolidayInn Delhi Airport verlassen wir unser Hotel um 11 am mit dem Taxi Richtung Flughafen. Unser Vorhaben: Unsere Koffer am Flughafen aufgeben und danach mit dem Taxi in die City von Delhi bummeln gehen. Irgendwie müssen wir die Zeit bis zum Abflug um 1 Uhr morgens rumkriegen.
Die Katastrophe des letzen Tages (muss das noch sein?): Wir kommen nicht in den Flughafen
Doch oh Schreck, man lässt uns nicht in den Flughafen. Betreten des Gebäudes ist erst 6 Stunden vor dem Abflug möglich. Schliessfächer für Koffer ausserhalb scheint es nur am Bahnhof zu geben. Was nun?
Also buchen wir unseren Taxifahrer Rajender den ganzen Tag und lassen unsere Koffer „auf“ dem Taxi. Auf diese Weise hatten wir einen bewachte Koffer und einen Fahrer mit Wagen für den ganzen Tag. Der Preis war zudem überschaubar – umgerechnet 50 CHF für den Tag. Für ihn vermutlich das Geschäft des Lebens – für uns eine preiswerte Angelegenheit.

So erkunden wir nun Delhi City. Eine sehr indische Mall wo fast alle der Gruppe kleine Elefanten kaufen, das Bild links haben wir beim „HardRock Café Delhi“ aufgenommen, an dem wir auch nicht vorbeigehen konnten. Auf dem Basar danach hat Max dann auch endlich seine Basecap mit India Druck bekommen.

Der Schuhputzer Trickbetrüger
Ein besonderes Erlebnis hatte Markus dann noch. Ein alter verdreckter Schuhputzer schaffte es Markus seinen Sneaker „so eben mal“ mit dem Fuss zu beschmutzen, um ihm dann einmal Schuhe-putzen zu verkaufen. Das ging alles so schnell das er selber nicht so recht hinter her kam.
Als wir dann endlich in den Flughafen können, Koffer am Automaten aufgegeben haben, liefert eine arabisch-muslimische Grossfamilie beim Sicherheitscheck eine Show ab. Die Grossmami in Vollburka „tut blöd“ beim Sicherheits-Beamten und will den Schleier nicht „lupfen“. Der Beamte wird bald verrückt bei der „Lady“ und nimmt aus Verzweiflung immer wieder andere Personen aus der Schlange an die Reihe. Bis es dann dem Sohn der Familie zu bund wird und der der Mutter den Schleier abreisst.
Schlussendlich sind wir alle von dem Tag so erschlagen, dass fast alle in den sehr bequemen Liegen auf dem Flughafen einschlafen. (Aber nicht ohne uns vorher einen Wecker zu stellen).
Im Flugi wird dann weiter gefuset. Bis wir dann für das sehr überschaubare Frühstück geweckt werden bevor es zum Landeanflug auf Zürich kommt.


Sa. 28.9. Erschlagen daheim
Schlussendlich sind wir recht erschlagen am frühen morgen in Zürich wieder gelandet, und sehr komfortabel von dem MaxiTaxi nach Hause gebracht worden.


